...textile Weihnachtsdeko

Warum nicht mal gehandarbeitete adventliche Dekoration aus Wolle, Faden und Stoff?

Die Handarbeitssaison ja ohnehin mit den langen dunklen Abenden begonnen; da kann man - wie man sieht - so einiges zusammenhäkeln, nähen, filzen und sticken.

 

Wollkugeln: Wolle als Wollponpon gewickelt und Wolle als Kugel gefilzt, Hauptsache schön bunt. Die Kugeln fungieren als Weihnachtsbaumkugeln, mit ihnen können aber auch Gestecke, Kränze, Girlanden und andere Dekorationen gebastelt werden.

 

Und damit man sich nicht schwachsinnig filzt, ruhig mit ein paar Schokokugeln oder anderer Deko aufstocken..

XXL-Stickerei: Ich liebe sticken, aber wenn die winterlichen Lichtverhältnisse (oder die Brille) nicht optimal sind, hätte ich es gerne eine Nummer größer - Sticken mit dicker Wolle auf grobem Untergrund, ohne viel Zählerei und Augenzusammengekneife.

 

...Kerzenständer

Mal einfach und rustikal. Ein großer Birkenast wird zerlegt, heraus kommen dabei verschiedene Kerzenständer und Teelichter. Selbst kleinste Äste finden Verwendung. Sie werden angebohrt und mit Perlen abwechsend auf Kupferdraht gezogen. Diese Ketten dienen als Schmuck für Kerzen, für Fenster, für Windlichter, für Äste oder später auch für den Weihnachtsbaum.

Eine weitere Variation von Holz-Kerzenleuchter: ein vergoldeter Holzscheit bekommt gefräste Löcher für Kerzen - fertig!

 

Und Glitzer darf nicht fehlen. Ob Tannenzapfen, einfache Pappverpackungen, Nikolausstiefel, Anhänger, alte Dekoartikel - mit weißem Bastelleim und Glitzerpulver zieht sofort Weihnachten ein. 

 

Zarte Glitzerketten:

Mit einem Kreis-Stanzer (aus dem Bastelbedarf) verschieden große Kreise aus einer festen Glitzerfolie ausstanzen und auf einen Faden kleben.

Oder kleine Wattekugel auf einen festen Faden aufädeln.

Und noch mehr Gold:

Holz, Pappe oder Nüsse mit Blattgold überziehen. Noch festlicher geht´s nicht!


...Adventskränze

Vier adventliche Wochen - und jede Menge Bastelideen.

Wir starten mit "Last-Minute-Adventskränzen". Denn so schön die Vorweihnachtszeit auch ist, die Zeit ist immer zu knapp. 

 

Stoffkranz

Man benötigt

- einen Styroporkranz

- Stoffreste

- ein paar große Glasperlen

- Draht

- Stecknadeln mit bunten Köpfen

 

Zunächst wird der Kranz mit Stoff umwickelt. Dann werden Quadrate oder auch Rauten aus Stoff zugeschnitten. Damit Schleifen entstehen werden diese in der Mitte gerafft und mit einem Draht umwickelt. Die fertige Schleife wird dann einfach mit einer Stecknadel am den Styroporring befestigt. 

Einzelne Perlen oder glänzende Elemente wie metallische Folien können als Blickfang mit eingearbeitet werden. Einfach alles mit Stecknadeln am Kranz fixieren was passt und gefällt.

Dieser kleine Kranz eignet sich auch zum Hängen. In der liegenden Variante mit Kerze bitte darauf achten, das Kerzenflamme und Stoff einen ausreichend großen Abstand haben!

 

Zapfenkranz

Diese Zutaten findet man in Wald und Garten: schöne  längliche Tannenzapfen an den Enden mit Draht aneinanderwickeln und zum Kranz legen, so dass eine dicke Kerze in der Mitte gut stehen kann. Mit Beeren oder auch Perlen verzieren.

 

Hängender Drahtkranz

Für den "gespickten" Drahtkranz benötigt man Kaninchendraht, Draht, Nüsse, Äste und vier Teelichter.

Zuerst forme ich aus ca. 40 cm Kaninchendraht eine Rolle, die ich dann zum Kreis biege und deren Enden ineinandergesteckt werden. Zur Festigkeit das Ganze noch einmal mit etwas Draht umwickeln.

 

Die Aufhängungen für die Teelichter werden ebenfalls aus Draht geformt.

Die Dekoration für den Kranz sollte gerade so groß sein, das sie in die Kaninchendrahtmaschen passt. Nicht zu klein, sonst fallen Nüsse oder anderes Kleinzeug wieder heraus.

Und Vorsicht: damit das gute Stück nicht in Flammen aufgeht, die Teelichter mit ausreichend Abstand zum Kranz aufhängen.

 

Im nächsten Jahr kann der Kranz natürlich wieder umgestylt werden; anstelle von Nüssen und Ästen dann vielleicht Bonbons, Beeren, Blätter, Wattebäusche, Glasmurmeln, bunte Plexiglasstreifen...

Kranz aus Kaminholz

Alles was man für diesen Kranz braucht sind 6 gleichlange und in etwa gleich starke Kaminholzscheite und ein paar Nägel.

Die Holzstücke werden regelmäßig zum Kreis angeordnet und von der Rückseite verschraubt oder auch zusammen genagelt. Damit Kerzen auf der rauen Holzoberfläche stehen bleiben, werden als Kerzenhalterung kleine Nägel eingeschlagen und deren Köpfe mit der Zange abgeknipst.